Schweizer Landseerzucht.Wir haben am 07.04.2016 Babys bekommen. 5 Hündinnen und 5 Rüden. - Landseer vom Palmenstein

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Wir suchen für Iwan den Grossen einen guten Platz
Da es den Besitzern von Iwan aufgrund eines Unfalles nicht mehr möglich ist Iwan zu behalten haben wir ihn zurück genommen und suchen nun einen guten Platz für Ihn. Iwan ist ein stattlicher Rüde aus userem C-Wurf vom 03.03.2015 und ein herzensguter Kerl. Er ist ein lebensfroher Rüde den wir am liebsten in der Schweiz platzieren würden. Näheres kann man bei einem Besuch bei uns besprechen. Keine ewigen Telefonate - wer Interesse hat muss vorbei kommen!                         
Landseerrüde Iwan (Casanova-Kiss vom Palmenstein)
Landseerrüde Iwan (Casanova-Kiss vom Palmenstein)
Landseerrüde Iwan (Casanova-Kiss vom Palmenstein)
Landseerrüde Iwan (Casanova-Kiss vom Palmenstein)
 
Davina und Danaya beim baden in der Aare.
Landseer Davina und Danaya beim baden in der Aare
Unsere beiden Landseerwelpen beim Badeausflug an die Aare.
Landseerhündin Davina
Landseerhündin Davina sucht noch einen guten Platz
 
Landseerhündin Shanaya mit ihrem D-Wurf
Unsere Shanaya hat uns am 06.04 und 07.04.2016 zehn gesunde Landseerwelpen geschenkt. Es sind 5 Rüden und 5 Hündinnen. Einer schöner als der andere. Wir sind froh dass die Geburt gut verlief und alle (auch die Mutter) gesund und fit sind. Wir sind echt stolz!
Landseerfoetus
Landseer Fötus
Foto eines Landseerfoetus aufgenommen bei der Ultraschalluntersuchung am 07.03.2016.
Informationen zu der Hunderasse Landseer

Der Landseer - eine Beschreibung der Rasse

Der Landseer ist ein grosser Hund mit imposanter Gestalt und wird bis 80 cm groß oder teilweise auch noch größer. Der Landseer gilt als wacher, aktiver und temperamentvoller als der Neufundländer. Er hat einen natürlichen Wach- und Schutztrieb und es sind sehr menschenbezogene Hunde. Als Erbe seiner spanischen Vorfahren, die über Jahrhunderte ihre Herden gegen Wölfe und Bären verteidigten, erkennt ein Landseer Hund selbstständig Gefahren und ist in der Lage, instinktiv eigenständige Entscheidungen zu deren Abwehr zu treffen. Schon seit dem 19. Jahrhundert hat er den Ruf, Menschen eigenständig vor dem Ertrinken zu retten, weswegen er auch heute noch als Wasserrettungshund an Seen und an den Küsten eingesetzt wird. Eine weitere Verwendung findet der Landseer verstärkt auch als Therapiehund, da er generell sehr lernfreudig ist und ihn in der Regel eine Menschen gegenüber hohe Reizschwelle auszeichnet.

Entsprechend erzogen, ist der Landseer ein sehr gut geeigneter Familienhund. Daher erfordert das Halten eines Landseers eine zwar liebevolle, aber dennoch stets konsequente Erziehung, die möglichst frühzeitig beginnen sollte. Für einen Landseer, insbesondere für einen Rüden, darf seine (untergeordnete) Stellung im 'Rudel Familie' nie in Frage stehen, da er ansonsten versucht sein könnte, selbst die Führung zu beanspruchen. Eine Begleithundausbildung ist sinnvoll und zu empfehlen; für eine besondere Ausbildung als Schutzhund ist er demgegenüber eher ungeeignet, da eine sklavische Unterwerfung seinem Wesen fremd ist.

Zur Entfaltung seiner vielen positiven Eigenschaften benötigt der Landseer aber einen engen Kontakt zu seiner Familie. Er ist daher nicht für eine Zwingerhaltung geeignet. Ideal zur Haltung eines Landseers ist ein Haus mit eingezäuntem Areal, wo sich der Hund frei bewegen kann. Bei Spaziergängen ist er ein aufmerksamer Begleithund. Darüber hinaus ist er ein angenehmer und regelmäßig ruhiger Haushund, der nicht ohne Grund bellt. Zu Gästen des Hauses verhält er sich freundlich; Fremden gegenüber verhält er sich wachsam und reserviert.

Quelle: Wikipedia



Zur Geschichte der Hunderasse Landseer

Ab Ende des 18. Jahrhunderts haben Seeleute Hunde aus Neufundland nach England und Frankreich gebracht. Diese Hunde gab es in vielen verschiedenen Farben: schwarze, braune, gelbe, rote, schwarz-weiß gefleckte, falbfarbene in unterschiedlichen Nuancierungen... ein zeitgenössischer Künstler, Edwin Landseer, beschloß, diese spektakulären Molosser, die auf See unter anderem als Rettungshunde dienten, auf seinen Bildern zu verewigen. Alle von Landseer gemalten Hunde waren schwarz-weiß und wurden fortan nach diesem Maler benannt. Ein Bild, das er 1838 fertig stellte, trug den Titel: A disinguished Member of the Human Society (Ein würdiges Mitglied der menschlichen Gesellschaft). Daraufhin wurde Edwin Landseer von der britischen Königin Victoria, die sein Talent und seine Liebe zu den Hunden sehr schätzte, geadelt. Das Gemälde von Edwin Landseer löste in der britischen Bevölkerung eine große Begeisterung aus. Sie waren der Inbegriff des Retters von Ertrinkenden. Wenn Leute auf der Straße einem auch nur ähnlichen aussehenden Hund begegneten, dann riefen sie meist voller Begeisterung: "Seht her, ein Landseer!"

Ob nun der schwarz-weiße Typ des Neufundländers damals sehr verbreitet gewesen ist, kann man heute nicht mehr genau sagen. Eine im Jahr 1831 von Matthew Cotes Wyatt geschaffene Statue zeigt einen Hund dieser Farbgebung, doch im allgemeinen dürfte der schwarz-weiße Neufundländer nicht mehr verbreitet gewesen sein, als der schwarze. Schließlich wurden die schwarzen Hunde immer beliebter und man begann insbesondere in Frankreich und in England mit der Zucht der schwarzen Neufundländer.

Obwohl der Landseer ja durch das Gemälde des Königlichen Hofmalers recht berühmt geworden war, geriet er mit der Zeit mehr und mehr ins Abseits. Am Vorabend des ersten Weltkrieges war er in England beinahe ausgestorben. In der Schweiz, in Deutschland und in Holland hatte sich dieser Hund hingegen etabliert, und die Züchter auf dem Kontinent kreuzten unter anderem auch Berghunde wie Bernhardiner und Pyrenäenberghund ein, um die Rasse zu verbessern. So veränderte sich diese Spielart des Neufundländers mit der Zeit und entwickelte sich mehr und mehr zu einer eigenen Rasse. Ab 1938 nahm sich ein Mann namens Otto Walterspiegel der Rasse an. Er kannte diese Hunde sehr gut und seine Landseerzucht hatte insgesamt über 40 Jahre Bestand. In den 60er Jahren wurde der Landseer schließlich von der Landseer schließlich von der Internationalen Dachorganisation des Hundewesens (F.C.I.) als eigene Rasse anerkannt. 
Wir hoffen dass Ihnen die Informationen zur Rasse Landseer und ihrer Geschichte nützlich war. Bei weiteren Fragen zur Hundrasse Landseer können sie sich gerne an uns oder an ihren Rasseclub wenden.
 
Eine mal etwas andere Beschreibung eines Landseers
Der Landseer liegt immer und überall maximal im Weg und kann dabei deutlich mehr Raum einnehmen,als ihm größenmäßig zusteht.
Er kann bei Bedarf, oder auch nicht jede Menge Haar verlieren, auch und vor allem direkt nach dem Bürsten.
Der Landseer beachtet Fremde draußen nicht, es sei denn man verlässt sich darauf dass er Fremde nicht beachtet.
Er hat eine immense Begabung darin, den Augenblick zu finden in dem man seine Menschen am meisten blamieren kann.
Die Pfoten sind rundlich kräftig und riesen groß, sie können große Dreckabdrücke auf der Kleidung und dem frisch geputzten Boden hinterlassen.
Landseer schätzen Ansprache und unsere volle Aufmerksamkeit. Darum stupsen sie einen besonders gerne in den Bauch oder an den Arm, wenn man eine volle Kaffeetasse in den Händen hält.
Den Landseer gibt es in einer Fellfärbung. Weiß mit Schwarzen Platten. Wenn sie allerdings richtig dreckig sind kann man die Schwarzen Platten nicht mehr vom Rest unterscheiden.
Landseer beherrschen die Kunst mit nur einem Liter Wasser im Napf den gesamten Raum zentimeterhoch unter Wasser zu setzen.

Alle Landseer bekommen niemals genug Futter. Wenn sie aber der Meinung sind , dass das Futter ihnen nicht schmeckt haben sie plötzlich über Tage keinen Hunger.
Sobald ein Landseer das Futter nur riecht, ist er in der Lage so viel Speichel produzieren, das binnen Minuten mit einer kompletten Austrocknung des Tieres zu rechnen ist.
Ein auf einem Tausende Hektar großen Feld tobender Landseer wird mit größter Akkuratesse in den Knien seines Besitzers bremsen und ihn so auf dem Boden der Tatsachen zu halten.
Hat der Landseer einmal beschlossen zu spielen, fällt er eher tot um, als dass er von alleine aufhört. Wird er aber dazu gezwungen, fällt er bei nächste Gelegenheit in einen komatösen Tiefschlaf.
Landseer wissen aufgrund ihrer überragenden Intelligenz praktisch alles besser als ihre Menschen und sind daher in der Lage selbst zu entscheiden auf welches Kommando sie hören müssen und auf welches nicht.
Landseer Welpen sind in der Lage schneller zu verschwinden als Herrchen oder Frauchen gucken kann.
Vor allem wenn der Wurf aus 12 Welpen besteht und der Züchter alleine ist.

Landseer haben ein ausgeprägtes Minenspiel und sind großartige Schauspieler. Wenn sie nicht arbeiten wollen können sie humpeln als hätten sie nur drei Beine. Kaum sind sie zu Hause ist alles wieder gut.
Beim Spielen ist der Landseer allen anderen Hunden gegenüber im Vorteil. Nicht nur durch seine Größe, sondern vor allem durch seine körperliche Art zu Spielen. Wenn andere Hunde ihn anspringen braucht er sich nur umdrehen und der Hund prallt unverrichteter Dinge vom dicken Landseerhintern ab.
Er folgt seinem Alpha-Tier bedingungslos überall hin, es sei denn jemand anderes hat etwas zum Essen, ein Spielzeug oder ist bereit den Landseer zu kraulen. Oder etwas anderes lenkt ihn ab.
Die Leitungsbahnen vom Ohr zum Gehirn des Landseers sind viel länger als bei anderen Hunden, weshalb es auch viel länger dauert bis ein Kommando im Gehirn ankommt. Und noch länger dauert es bis das Kommando in den noch weiter entfernt liegenden Beinen für "Sitz" oder "Platz" ankommt. Ansonsten ist der Landseer allerdings in der Lage über Große Distanzen, durch mehrere Zimmer und Stockwerke hinweg das knistern der Leckerli-Tüte zu hören. Und schneller als man glaubt vor einem zu sitzen und nach einem Leckerli zu fragen.

Der Landseer verfügt über eine perfekt arbeitende innere Uhr. Kann sein Mensch ausschlafen fängt er morgens um halb sechs an zu grunzen, durch das Haus zu robben und sich im Minutentakt einen neuen Liegeplatz zu suchen. Bis der Mensch endlich aufsteht und ihn raus lässt und füttert.
Muss der Mensch aber früh aufstehen, schläft der Landseer tief und fest bis durch ziehen zupfen und zerren kurz vor knapp dazu bewegt werden kann raus zu gehen und sich ein paar Tropfen aus zu pressen. Aber wehe fürs Futter bleibt keine Zeit mehr.
Ein Landseer ist eine absolute Wasserratte, um sich zu trocknen zieht er es vor sich dicht vor oder neben seinem Mensch zu schütteln und sich dann freudig an ihm trocknen zu reiben. Das nasse Fell juckt ja sonst so.
Auf eine Meile Entfernung wittert ein Landseer ein totes Tier, und um seinem Menschen besonders gut zu gefallen kann ihn nichts davon abbringen sich mit größter Sorgfalt darin zu wälzen. Er will ja gut riechen für seinen Menschen.
Der Landseer ist ein echtes Sprachtalent. Beim Spielen klingt er wie ein Welpe, jauchzt in den höchsten Tönen. Kommt aber ein Fremder des Weges ist die Stimme tief und voll. Ergänzt wird das Repertoire durch Grunzen, Schnarchen, Furzen und Rülpsen.
Landseer haben ein enorm dichtes Fell. Wenn sie aus dem Wasser kommen ist der Großteil der Haut noch trocken. Schmutz scheint sich allerdings bis in die Haut hinein zu reiben, so dass der Mensch nicht einmal mit waschen alles raus bekommt.
Das ist aber kein Problem, denn der Landseer ist selbstreinigend. Sobald das Fell getrocknet ist rieselt der Dreck einfach raus. Und der Landseer ist wieder strahlend weiß. Zumindest da wo er es vorher auch war. Leider erstreckt sich die selbstreinigende Funktion nicht auch auf die Umgebung wo der Landseer lebt. Und nicht trotz all dem sondern wegen all dieser Vor-und Nachteile lieben wir unsere Landseer!!!!!!!!!
Eine nicht so ganz ernst gemeinte Beschreibung des Landseers die wir von einer Freundin zugesandt bekommen haben.
Warum ein Rassehund "so viel" kostet.
Der Link zum Originalbericht ist unter dem Text zu finden.

Warum Welpen aus seriöser Zucht so teuer sind.

Zitat  Bericht Tierwelt - online:
Wer einen Rassehund aus einer anerkannten Zuchtstätte will, zahlt rund 2000 Franken für einen Welpen. Berechnet man, was der Welpe bis dahin gekostet hat, so bleibt dem Züchter meist nicht mehr viel übrig.

Wer Unkundigen erzählt, was er für seinen Welpen aus einer anerkannten Zucht bezahlt hat, erntet meist erstaunte Blicke: Wie kann so ein kleines Tierchen nur so viel kosten? Die Frage scheint auf den ersten Blick berechtigt. Bezahlt man in der Schweiz doch für einen Welpen einer vom «Hunde-Weltdachverband» FCI anerkannten Zuchtstätte schnell einmal 2000 Franken – ein Betrag, den man nicht leichtfertig ausgibt und der vermuten lässt: Diese Züchter machen ganz schön Kohle.
Hält man sich aber vor Augen, was der Züchter zuvor in jeden Welpen investiert hat, wird schnell klar: Je seriöser ein Züchter vorgeht, desto eher entpuppt sich die vermeintliche Goldgrube als teures Hobby. Die Anschaffung und Aufzucht des Mutter- oder Vatertiers, die Zucht bis hin zur Abgabe der Welpen an die neuen Besitzer benötigen nämlich nicht nur viel Zeit, sondern auch Geld.
Hundezucht ist eine teure Angelegenheit
Das weiss auch Yvonne Jaussi, Präsidentin des Arbeitsausschusses für Zuchtfragen der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft (SKG). Züchter von mehr als 250 verschiedenen Hunderassen werden in den über 115 Rassenklubs der SKG betreut und unter strengsten Kontrollen nach FCI-Standards gezüchtet. Damit kennt Jaussi die Kosten, die die FCI/SKG-anerkannten Züchter tragen müssen, ehe sie einen Welpen verkaufen können. Sie ist überzeugt: «Eine goldene Nase verdient sich dabei keiner.» Denn: Wer als FCI-Züchter anerkannt werden will, muss einige Voraussetzungen erfüllen, was die Standards und die Gesundheit der Hunde sowie die Ausbildung angeht. 
Was das finanziell bedeutet, zeigt Jaussi am Beispiel einer Golden-Retriever-Zucht auf. Nicht erst mit der Zucht selber, sondern bereits lange vorher summieren sich die Kosten. Dazu gehört der Kaufpreis der Hündin, mit der gezüchtet werden soll, die nötige Infrastruktur, die Hundesteuer sowie zahlreiche medizinische Untersuchungen, die für die Zuchtzulassung nötig sind. So müssen Hüftgelenke und Ellbogen mittels Röntgenbildern auf vererbte Missbildungen untersucht werden, was mindestens 470 Franken kostet.Auch eine Augenuntersuchung ist obligatorisch, Kostenpunkt: 110 Franken. Hinzu kommen die nötigen Gentests von über 400 Franken. Nicht zu vergessen die administrativen Kosten, die eine Zuchtzulassung mit sich bringt: der obligatorische Mitgliederbeitrag im Rassenklub, der Zwingernamenschutz, die Neuzüchterkurse, die Ankörung sowie die Zuchstättenvorkontrolle schlagen mit knapp 1300 Franken zu Buche. So entstehen dem Züchter Kosten von insgesamt rund 7200 Franken allein für die Zuchttauglichkeit – noch bevor er mit der Hündin überhaupt züchten darf. Hat die Hündin danach drei Würfe, entfallen demnach anteilig auf jeden Wurf 2400 Franken alleine für die Zuchttauglichkeit. 
Hinzu kommen nun noch die Kosten für die eigentliche Zucht. «Auch die zieht einiges an Kosten mit sich», sagt Jaussi. Mit einem Progesterontest wird die Fruchtbarkeit des Hundes erörtert, um den optimalen Zeitpunkt für den Deckakt zu finden. Kostenpunkt: 150 Franken. Ausserdem wird mit Impfungen – beispielsweise gegen Herpes – Unfruchtbarkeit und möglichen Infekten vorgebeugt. Ist die Golden-Retriever-Hündin bereit, schlägt der Deckakt mit einer Taxe für den Rüden von circa 1250 Franken zu Buche. «Da der passende Deckrüde meist aber nicht gleich um die Ecke wohnt, kommen ausserdem Fahrt- und Übernachtungskosten hinzu, und dies möglicherweise gleich mehrmals, falls der Deckakt nicht erfolgreich war», sagt Jaussi. 
Ist die Hündin schliesslich trächtig, wird sie mittels Ultraschall untersucht und vor der Geburt geröntgt. Kostenpunkt: 350 Franken. Wenn die Welpen dann da sind, fällt eine allgemeine Wurfgebühr für den Klub an, sowie je 40 Franken pro Welpe. Bis zur Abgabe der Hunde vergehen mindestens neun Wochen, in denen die Kleinen immer kräftiger und damit auch immer hungriger werden. Rund 80 Franken berechnet die SKG in dieser Zeit fürs Essen eines Golden-Retriever-Welpen. Ausserdem müssen alle entwurmt, geimpft, gechippt und das alles in einem Heimtierpass aufgeführt werden. Kostenpunkt pro Welpe: circa 220 Franken.
 
«Gewinn» mit Vorsicht zu geniessen
Ein Wurf mit sieben Welpen kostet am Beispiel des Golden Retrievers also über 7700 Franken. Werden nun alle Welpen für 2500 Franken verkauft, macht der Züchter auf den ersten Blick zunächst Gewinn; abzüglich der Kosten ganze 10 000 Franken. 
«Das klingt im ersten Moment nach einem schönen Batzen», sagt Jaussi, mit einem grossen Aber: Bei Züchtern, die arbeitstätig sind, sind auch die Lohnausfallkosten miteinzubeziehen, die durch die intensive Betreuung während der neun Wochen vor und nach der Geburt entstehen. Kann der Züchter in dieser Zeit nur 50 Prozent arbeiten, investiert er während der Betreuung der Welpen ausserdem einen ganzen Monatslohn. Sodass am Ende der «Gewinn» aus der Zuchttätigkeit nur noch gering ausfällt. Und selbst wenn eine Hausfrau die Arbeit übernimmt, ergibt der Ertrag aus dem Welpenverkauf bei fünf Stunden täglicher Betreuungszeit über neun Wochen berechnet einen «Stundenlohn» von gerade mal 24 Franken. «Reich werden sieht anders aus», sagt Jaussi. 

«Rasserein mit Stammbaum» genügt nicht
Vielerorts werden Welpen zum Kauf angeboten, die gemäss Angaben der Verkäufer rasserein sind und über einen Stammbaum verfügen. Das alleine jedoch ist wenig aussagekräftig, wie Yvonne Jaussi sagt. «Auch wenn ein Welpe rasserein ist – also von Eltern abstammt, die beide derselben Rasse angehören – so sagt das noch nichts über die Welpen aus.» So sei unklar, ob es bei den Vorfahren zu Gesundheits- oder Verhaltens­problemen gekommen ist. Hier kann ein Stammbaum Auskunft geben. Doch auch da mahnt Jaussi zur Vorsicht: Einen Stammbaum kann jeder Züchter selber anfertigen und die Angaben fälschen. «Wenn man dann nachforscht, stellt man fest, dass der als Grossvater eingetragene Rüde eigentlich eine Hündin war.» Bei Stammbäumen der SKG hingegen wird die Herkunft der Hunde genau überprüft und jedes Zuchttier auf seine Gesundheit und sein Verhalten hin regelmässig kontrolliert. www.skg.ch

Kommt hinzu, dass dieses Beispiel lediglich den Idealfall einer Zucht abbildet. «Wenn es während der Trächtigkeit der Hündin zu Komplikationen kommt, legen die Züchter schnell mal drauf», hält Jaussi fest. So kostet allein ein Kaiserschnitt beim Tierarzt bis zu 2000 Franken. Gehen aus einem Wurf nur drei Welpen hervor, was gerade bei kleinen Rassen oft vorkommt, hat der Züchter mit dem Verkaufspreis gerade mal die Kosten gedeckt. «So bringen selbst verhältnismässig teure Moderassen wie die Französische Bulldogge, für die man bis zu 4000 Franken pro Welpe zahlt, aufgrund der kleinen Würfe und der möglichen Komplikationen bei der Geburt kaum Gewinn.» Und da die SKG pro Hündin ohnehin maximal zwei Würfe in zwei Jahren zulässt, ist eine Massenproduktion mit höherer Gewinnmarche ausgeschlossen.

Kosten sind gerechtfertigt 
Für Jaussi ist deshalb klar: «Nur wer ohne Papiere und in einer Vermehrungsstätte ununterbrochen Welpen produziert, kann als Züchter reich werden – Umstände, die für FCI-anerkannte Zuchtstätten jedoch nicht infrage kommen.» Die Kosten für einen Welpen aus einer entsprechenden Zucht seien demnach durchaus gerechtfertigt, findet Jaussi. «Zumal die Züchter und auch die Tiere wirklich auf Herz und Nieren geprüft werden und man als Welpenkäufer weiss, was man kriegt.» Ausserdem würden Welpen aus nicht FCI-anerkannten Zuchtstätten teilweise genau so viel kosten, trotz fehlender Gesundheits- und Wesenstests. Doch letztlich entscheidet der Welpenkäufer, was ihm sein neuer Begleiter wert ist. 

Eine allgemeine Aufschlüsselung der dem Züchter entstehenden kosten.
 
 
Vielen Dank für ihren Besuch auf der Homepage der Schweizer Landseerzucht vom Palmenstein
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