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Wir sind eine moderne schweizer Landseerzucht und als Landseerzüchter seit 2007 aktiv. Auf unserer Homepage finden Sie viele Informationen zu unseren Landseer Hunden mit vielen Videos und Fotoalben. Unsere letzten Landseerwelpen hatten wir 2008. Aufgrund von gesundheitlichen Problemen in der Landseerzucht (Epilepsie) werden wir mit der Hundezucht bis auf Weiteres pausieren. Seit 2010 gehört auch eine französische Bulldogge und ein Mastiff zu unserer Familie.
Der Landseer ist ein grosser Hund mit imposanter Gestalt und wird bis 80 cm groß oder teilweise auch noch größer. Der Landseer gilt als wacher, aktiver und temperamentvoller als der Neufundländer. Er hat einen natürlichen Wach- und Schutztrieb und es sind sehr menschenbezogene Hunde. Als Erbe seiner spanischen Vorfahren, die über Jahrhunderte ihre Herden gegen Wölfe und Bären verteidigten, erkennt ein Landseer Hund selbstständig Gefahren und ist in der Lage, instinktiv eigenständige Entscheidungen zu deren Abwehr zu treffen. Schon seit dem 19. Jahrhundert hat er den Ruf, Menschen eigenständig vor dem Ertrinken zu retten, weswegen er auch heute noch als Wasserrettungshund an Seen und an den Küsten eingesetzt wird. Eine weitere Verwendung findet der Landseer verstärkt auch als Therapiehund, da er generell sehr lernfreudig ist und ihn in der Regel eine Menschen gegenüber hohe Reizschwelle auszeichnet.
Entsprechend erzogen, ist der Landseer ein sehr gut geeigneter Familienhund. Daher erfordert das Halten eines Landseers eine zwar liebevolle, aber dennoch stets konsequente Erziehung, die möglichst frühzeitig beginnen sollte. Für einen Landseer, insbesondere für einen Rüden, darf seine (untergeordnete) Stellung im 'Rudel Familie' nie in Frage stehen, da er ansonsten versucht sein könnte, selbst die Führung zu beanspruchen. Eine Begleithundausbildung ist sinnvoll und zu empfehlen; für eine besondere Ausbildung als Schutzhund ist er demgegenüber eher ungeeignet, da eine sklavische Unterwerfung seinem Wesen fremd ist.
Zur Entfaltung seiner vielen positiven Eigenschaften benötigt der Landseer aber einen engen Kontakt zu seiner Familie. Er ist daher nicht für eine Zwingerhaltung geeignet. Ideal zur Haltung eines Landseers ist ein Haus mit eingezäuntem Areal, wo sich der Hund frei bewegen kann. Bei Spaziergängen ist er ein aufmerksamer Begleithund. Darüber hinaus ist er ein angenehmer und regelmäßig ruhiger Haushund, der nicht ohne Grund bellt. Zu Gästen des Hauses verhält er sich freundlich; Fremden gegenüber verhält er sich wachsam und reserviert.
Quelle: Wikipedia
Ab Ende des 18. Jahrhunderts haben Seeleute Hunde aus
Neufundland nach England und Frankreich gebracht. Diese Hunde gab es in vielen
verschiedenen Farben: schwarze, braune, gelbe, rote, schwarz-weiß gefleckte,
falbfarbene in unterschiedlichen Nuancierungen... ein zeitgenössischer Künstler,
Edwin Landseer, beschloß, diese spektakulären Molosser, die auf See unter
anderem als Rettungshunde dienten, auf seinen Bildern zu verewigen. Alle von
Landseer gemalten Hunde waren schwarz-weiß und wurden fortan nach diesem Maler
benannt. Ein Bild, das er 1838 fertig stellte, trug den Titel: A disinguished
Member of the Human Society (Ein würdiges Mitglied der menschlichen
Gesellschaft). Daraufhin wurde Edwin Landseer von der britischen Königin
Victoria, die sein Talent und seine Liebe zu den Hunden sehr schätzte, geadelt.
Das Gemälde von Edwin Landseer löste in der britischen Bevölkerung eine große
Begeisterung aus. Sie waren der Inbegriff des Retters von Ertrinkenden. Wenn
Leute auf der Straße einem auch nur ähnlichen aussehenden Hund begegneten, dann
riefen sie meist voller Begeisterung: "Seht her, ein Landseer!"
Ob nun der schwarz-weiße Typ des Neufundländers damals sehr verbreitet gewesen ist, kann man heute nicht mehr genau sagen. Eine im Jahr 1831 von Matthew Cotes Wyatt geschaffene Statue zeigt einen Hund dieser Farbgebung, doch im allgemeinen dürfte der schwarz-weiße Neufundländer nicht mehr verbreitet gewesen sein, als der schwarze. Schließlich wurden die schwarzen Hunde immer beliebter und man begann insbesondere in Frankreich und in England mit der Zucht der schwarzen Neufundländer.
Obwohl der Landseer ja durch das Gemälde des Königlichen Hofmalers recht berühmt geworden war, geriet er mit der Zeit mehr und mehr ins Abseits. Am Vorabend des ersten Weltkrieges war er in England beinahe ausgestorben. In der Schweiz, in Deutschland und in Holland hatte sich dieser Hund hingegen etabliert, und die Züchter auf dem Kontinent kreuzten unter anderem auch Berghunde wie Bernhardiner und Pyrenäenberghund ein, um die Rasse zu verbessern. So veränderte sich diese Spielart des Neufundländers mit der Zeit und entwickelte sich mehr und mehr zu einer eigenen Rasse. Ab 1938 nahm sich ein Mann namens Otto Walterspiegel der Rasse an. Er kannte diese Hunde sehr gut und seine Landseerzucht hatte insgesamt über 40 Jahre Bestand. In den 60er Jahren wurde der Landseer schließlich von der Landseer schließlich von der Internationalen Dachorganisation des Hundewesens (F.C.I.) als eigene Rasse anerkannt.
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